Gewinner des Faltrad Battle
Anlässlich der Cycle Week in Zürich gab es einen Faltvelo Wettbewerb, bei dem per Auslosung ein Tern Vektron oder ein Brompton Faltvelo aufgefaltet, über eine kurze Strecke gefahren und dann wieder zusammengefaltet werden musste. Der Sieger bekam dann einen Warengutschein vom teilnehmenden Velogeschäft in Zürich. Der Hauptpreis, ein Tern BYB S11, wurde unter allen Teilnehmern ausgelost. Der Verkaufsleiter von Tern Schweiz, Daniel Wyder, konnte dem überglücklichen Gewinner das BYB S11 Faltrad übergeben.
Der stolze Besitzer hat uns nach einer Weile seine Eindrücke geschildert:
"Innerhalb der letzten zwei Wochen, in denen ich nun mit dem BYB S11 unterwegs bin, habe ich schon so einiges erleben dürfen.
An die Stelle der Ungläubigkeit, die mich an dem Samstag in Zürich übermannt hatte, dass ich tatsächlich der Gewinner des Terns war, ist mittlerweile eine Euphorie über die rundum vorhandenen Qualitäten des Faltvelos getreten. Die seit Beginn knapp 150 gesammelten Kilometer im Sattel zeugen davon.
Da ich ja aus der Vergangenheit schon einige Tausend Kilometer Faltveloerfahrung mitbringe - mehrheitlich auf einem Birdy aus dem Jahre 1998 - und ich eigentlich mit dem Thema Faltvelo nach dem Rahmenbruch des Birdy durch war, haben mich beim BYB S11 neben den verblüffend gelösten Falteigenschaften vor allem das Fahrverhalten auf den bisherigen Kilometern beeindruckt.
Zum Einsatz kommt das BYB S11 vor allem auf der Strecke Hilzingen(D) - Schaffhausen - Zürich, meinem täglichen Arbeitsweg. Dort bin ich es gewohnt, sehr sportlich und unter einem gewissen Zeitdruck unterwegs zu sein (TRAINing bekommt da eine neue Bedeutung - manchmal artet die Fahrt mit dem Velo an den Bhf SH in ein Einzelzeitfahren mit Durchschnittsgeschwindigkeiten von 32km/h und mehr aus!).
Dass sich dies nun mit dem BYB S11 auch realisieren lässt, und auch die Fahrten 'obe duure' (Alte Thaynger Strasse) sich mit derselben Dynamik bewältigen lassen wie mit dem 'Grossen' Velo, ist mein persönliches Highlight. Da wackelt am Berg nichts, Lenkkopf- und Tretlagersteifigkeit überzeugen auf ganzer Linie. Und die leichten Laufräder tragen zur Leichtfüssigkeit am Berg bei. Wenn es wieder Bergab geht, fährt sich das BYB auch jenseits der 50 km/h wie auf Schienen. An den für meine Verhältnisse flachen Sitzwinkel habe ich mich mittlerweile gewöhnt, das Ersetzen des oberen Teils der Sattelstütze durch ein Modell ohne Verstz nach hinten hat sich für den Moment erledigt. und auch die 170er-Kurbelarme helfen da sehr.
Im Bahnverkehr zwischen SH und ZH HB überzeugt dann das kleine Packmass. In jedem Zugtyp - von der S-Bahn über den Regionalexpress his hin zu den IC-Zügen der DB findet sich immr ein passendes Plätzchen. Am HB in Zürich möchte ich auf keinen Fall mehr auf das Metro Transit Rack verzichten. Die Trolley-Funktion erleichter im dichten Getümmel während der Stosszeiten das Vorwärtskommen enorm - die neugierigen Blicke der Mitreisenden sind mir garantiert!

Im Stadtzürcher Strassenverkehr habe ich dann die Trümpfe mit der Topausstattung - sei es bei den Laufrädern oder der Schaltung - in den Händen. Notbremsungen sind mit der verbauten Bremsanlage jederzeit möglich. Anschliessendes Wiederbeschleunigen macht mit dem niedrigen Gesamtgewicht richtig Spass.
An meinem Arbeitsort, der Tonhalle Zürich, bereiten mir die begrenzten Abstellflächen mit dem BYB auch keine Probleme - überall findet sich noch Plätzchen zum Parkieren. Das zeitlose Design macht sich selbst im Rampenlicht gut, wie die Bilder zeigen.
Das kleine Packmass ermöglicht nun auch die Option, das BYB in einem der Flightcases mit auf die internationalen Tourneen des Tonhalle-Orchsters zu nehmen, um dann vor Ort zwischen Konzertsaal und Hotel mobil zu sein und Städte wie Hamburg, Amsterdam, Wien, Paris oder Tokyo aus der Perspektive eines Velofahrenden zu erleben.
Soviel für den Moment - in Vorfreude auf die kommenden Abenteuer mit meinem BYB grüsse ich das ganze Amsler-Team!"